Silvester unterwegs – Ideen, Inspirationen, Geschichten

Als ich zur Blogparade Silvester unterwegs aufgerufen habe, war ich sehr gespannt auf Silvestergeschichten aus aller Welt.

Und ich wurde nicht enttäuscht!

 

Ein riesengroßes Dankeschön, an alle die ihre besondere Silvestergeschichte erzählt haben.

Ich habe gelernt, das es Lönneberga wirklich gibt, das Silvester am anderen Ende der Welt sehr langweilig sein kann und das es Warnschilder für Eisbären gibt. Kannst Du Dir vorstellen das es schwierig ist 12 Trauben in 36 Sekunden zu essen?

Ein paar neue Punkte auf meiner Löffelliste habe ich nach diesen Geschichten außerdem hinzugefügt.
Alle Silvestergeschichten siehst Du hier nochmal auf einen Blick.

Und jede lohnt es, zu Ende zu lesen!

 

Silvester in Schweden: Elche, Schnee und Bullerbü

Kerstin vom Blog Paradise Found   hat eine wundervolle Silvestergeschichte für die Blogparade geschrieben. Auf ihrem Blog findest Du Reiseinspiration aus Nah & Fern sowie wertvolle Insidertipps, die Dir die Planung erleichtern!

Kerstin hat ein wundervolles Silvester in Schweden verbracht.
Aber nicht irgendwo in Schweden, sondern an einem Ort, wo ein kleiner blonder Junge viel Zeit im Schuppen verbringen musste.

Im Jahr 2010/2011 verbrachte ich mein bisher schönstes Silvester im schwedischen Lönneberga. Lönneberga? Seit Astrid Lindgrens Lausebuben Michel, der in Schweden übrigens Emil heißt, ist dieses Örtchen wohl jedem bekannt. Uns verschlug es eher durch Zufall, genauer gesagt durch eine Bekannte, die dort ein Häuschen besitzt, dorthin. Bis dato war mir unbekannt, dass ein Dorf mit dem Namen in Wirklichkeit existierte.

Abenteuerliche Anreise
Der Winter 2010 war einer der harten, kalten und schneereichen. Eigentlich verrückt, bei solch einem Wetter einen Road Trip von Tübingen in Süddeutschland über Klostermansfeld und Hamburg, über die Fähre nach Dänemark und die Brücke nach Schweden zu unternehmen.
Zwei komplette Tage ging die Fahrt mit dem heimischen Familienbussle und einer deutsch-holländischen Besatzung von 7 Mann. Das Gefühl, um 2 Uhr nachts endlich in unserem Häuschen in Lönneberga anzukommen war unbeschreiblich. Chaotisch-peinlicher Zwischenfall: 10 km vor dem 1. Etappenziel auf der Autobahn liegen zu bleiben weil der Tank leer ist…

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Finnish New Year in a nutshell – champagne, rockets, and a street fight

Und auch der zweitte Artikel der Blogparade kommt aus Skandinavien. Carina vom Blog odysseys of a nomad berichtet vom ersten Silvester in Finnland. Kurz davor ist sie mit ihrem Freund nach Finnland ausgewandert.

When I heard about Steffi’s blog parade Silvester unterwegs – ‘New Year’s Eve abroad’ I was very excited to take part since I knew I would spend the change of the year in our new home in Tampere, Finland, already.However, it turned out that my New Year’s Eve 2014/15 would be very different from how it had been the years before!

After traveling to Finland by car including 2 nights on the ferry from Travemünde to Helsinki we arrived in Tampere the day before New Year. Happy to finally be here, we immediately started setting up our house and making plans and to-do lists for furniture shopping. Instead of preparing for a big New Year’s Eve party we spend most of the afternoon strolling through different furniture shops trying to ignore the rocket fire all around us which started already in the early morning hours…

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Silvester in und um Konto

Ein ganz besonderes Silvester hat Isis vom Parkvogel Blog erlebt.

Hier findet ihr ihren wundervollen, nachdenklichen Bericht über ein Silvester in Äthiopien.

Dieses Jahr habe ich Weihnachten und Silvester in Äthiopien verlebt. Eine ambivalente traumhafte Zeit in einem ambivalent traumhaften Land. Letzteres auch, da in Äthiopien ein anderer Kalender gilt und Silvester im September unserer Zeitrechnung liegt. Doch nicht nur das ist anders in Äthiopien. Auch die Uhren ticken anders.

In Äthiopien beginnt ein neuer Tag um 06.00 Uhr morgens – sozusagen mit Sonnenaufgang. Dies führte während unserer Reise nicht nur einmal zu leichter Konfusion bei allen Beteiligten. Neben den Uhren tickt auch das Leben anders. Äthiopien gehört immer noch zu den ärmsten Ländern unserer Erde.
Und für den Tourismus kaum erschlossen. Dennoch hat dieser schon erste Spuren hinterlassen. Und von diesen Spuren, die wir Reisenden hinterlassen, möchte ich heute hier berichten, genauso wie von den Menschen, ihrer Kultur und dem Land.

Am Silvestertag erreichen wir Konso, eine kleine Stadt im Süden Äthiopiens, die als Tor zu den Naturvölkern des Omo-Valley gilt. Konso wird dadurch stärker von Touristen frequentiert als andere kleine Ortschaften. Doch auch wen es nicht weiter in den Süden zieht, verweilt gerne in dem am Hang gelegenen Ort und besucht den Stamm der Konso, der vor allem durch seine Begräbnisrituale und die terrassenförmige Agrarwirtschaft bekannt ist, die durch die Erosionsgefahr in den Hängen bedingt ist.

Zu den Konso gehören ca. 250.000 Menschen, die sich auf verschiedene Dorfgemeinschaften verteilen. Sie leben – wie die meisten Äthiopier – in einfachen Hütten zusammen mit Ziegen, Schafen, Eseln und Kühen. 12 der Konso-Dörfer sind von festen Mauern umgeben, die von einer kriegerischen Vergangenheit zeugen und heute zum Weltkulturerbe zählen. In der Mitte jedes Dorfes befindet sich ein Stammesbaum, der die Generationen zählt – jedes 18. Jahr kommt ein weiter Stamm hinzu, der immer größer sein muss als der vorangegangene…

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Silvester an der Nordsee

Außer mir hat noch jemand Silvester an der Nordsee verbracht. Thomas, besser bekannt als Dr. Camp, hat Silvester mit seiner Familie an der Nordsee verbracht. Natürlich nicht im Hotel, sondern auf dem Campingplatz. Ob er das weiterempfiehlt, kannst Du hier lesen.

Auch für mich ist Silvester immer schon ein besonderer Tag gewesen. Ein Tag, an dem man das abgelaufene Jahr Revue passieren lässt und vorausschaut in das nächste. Ein Tag, den man mit besonderen Menschen verbringt oder an einem besonderem Ort. Ein Tag, der im Gedächnis bleiben soll.

Seit ich alt genug war, allein zu entscheiden, wie und wo ich verbringen möchte, habe ich versucht, diese Aspekte umzusetzen.

Somit habe ich Silvester schon in London gefeiert, in Berlin, in Hamburg, in Saarbrücken, mehrere Male auf Borkum und natürlich oft mit guten Freunden in meiner Heimatstadt Dortmund verbracht.

Die Gründe, warum wir uns entschieden, den Jahresübergang 2014 / 2015 an der Nordsee zu verbringen, sind schnell genannt: zum einen war schon klar, dass wir Weihnachten bei meinen Schwiegereltern in der Nähe von Leer verleben würden; zum anderen wollten wir die Gelegenheit nutzen und mit unserem neuen Hymer Wohnwagen zum ersten Mal Wintercamping zu machen.

Die Wahl fiel auf das Nordseecamping Neuharlingersiel. Dieser Platz hat nicht nur einen guten Ruf, sondern ist auch nahezu der einzige, der an der ostfriesischen Nordseeküste ganzjährig geöffnet ist…

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Silvester in Neuseeland ist stinklangweilig … wenn Du den gleichen Fehler machst wie ich!

Silvester am anderen Ende der Welt. Wahnsinnig aufregend, spannend und…. oder etwa nicht?

Thomas vom Blog Pixelschmitt erzählt Dir von seinem Silvester in Neuseeland.

Was haben wir uns bei der Planung nur gedacht? Wir hätten doch in Australien bleiben sollen. Am Besten in Sydney. Oder wenigstens in der Nähe einer neuseeländischen Großstadt. Aber nein. Mitte Dezember sind wir weiter nach Neuseeland geflogen und jetzt sitzen wir also hier in Westport auf dem Campingplatz.

Westport ist eine kleine Stadt an der Westküste der Südinsel Neuseelands. Bevor wir unseren Wicked Camper auf den örtlichen Campingplatz gefahren hatten, waren wir noch bei den Pancake Rocks. Dort haben wir ein befreundetes Pärchen wiedergetroffen, mit denen wir zusammen ins neue Jahr feiern wollten.

Und eigentlich haben wir erwartet, dass auf dem Campingplatz wenigstens ein bisschen was los ist. Der Nachmittag fing auch ganz interessant an: der lokale Dudelsack-Club trat geschlossen an und lief musizierend über den gesamten Campingplatz.

Und dann?

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Ruhe, bitte! Silvester in Holland

Sabine vom Blog Ferngeweht hat ihr Silvester in Holland verbracht. Allerdings nicht bei einer großen Party in Amsterdam. Hier kannst Du ihren Bericht lesen:

Was machen wir eigentlich dieses Jahr zu Silvester? Mit wem wollen wir denn feiern? Wie kommen wir zur Party – und vor allem: wie wieder nach Hause zurück?” Mal ganz ehrlich: Irgendwie ist Silvester doch ziemlich anstrengend. In vollen Bussen und Bahnen muss man in die Innenstadt zur gewählten Party gelangen, sich zwischen Tausende Feierwütige quetschen, um ein bisschen Feuerwerk mitzubekommen, anschließend stundenlang auf ein Taxi warten, das einen nach Hause bringt.

Ach nööö, das brauche ich nicht mehr!
Holland Meer
Deshalb treten wir schon seit Jahren Silvester die Flucht an und fahren dorthin, wo nichts los ist: an die Küste, vorzüglich nach Holland. Das Schöne an Holland im Winter ist: Du verpasst nichts!

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FELIZ ANO NUEVO

Barbara vom Blog Mallorca Talks lebt auf Mallorca und hat einen tollen Artikel über ihr erstes Silvetser dort geschrieben.

Ich werde in diesem Jahr, zum ersten Mal seit ich auf Mallorca lebe, auch hier Silvester feiern. Also zu Hause. Ich habe in der Vergangenheit schon viel davon gehört und werde nun endlich in diesem Jahr auch am großen Weintrauben-Futtern persönlich teilnehmen.

Ja. Hier ist es Tradition, dass jeder um 0:00 Uhr zwölf Weintrauben ißt. Also genau genommen beginnt das neue Jahr in Spanien schon 36 Sekunden vor Zwölf. Denn hier schlägt kurz vor Mitternacht zwölfmal die Uhr des Madrider Rathauses, genau alle drei Sekunden – das wird im Fernsehen ins ganze Land übertragen –  und bei jedem Schlag, ißt man eine Traube.

Ein schwieriges Unterfangen, was in der Vergangenheit auch schon dazu geführt hat, dass der ein oder andere das neue Jahr überhaupt gar nicht mehr miterlebt hat. Vor einige Jahren ist deshalb der Abstand zwischen den Schlägen auf drei Sekunden verlängert worden.

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Warum es sich lohnt, Sylvester etwas ganz Besonderes zu tun!

Silvester mit dem Partner. Wunderschön, romantisch….
Was aber, wenn der Partner zu Silvester gar nicht mehr Partner ist? Davon berichtet Sandra vom Blog Tripp-Tipp in ihrem Artikel zur Blogparade.

Na sag bloß, Du kennst das nicht? Der Dezember rückt näher und noch kein Plan für Sylvester? Braucht es überhaupt unbedingt einen Plan?

Seit vielen Jahren lasse ich mich einfach so treiben und bin offen für die Dinge, die da so kommen. Und wenn ich jetzt zurückblicke, habe ich schon viele schöne und auch ungewöhnliche Sylvesternächte verbracht.
Feiern mit Freunden zu Hause, Trubel am Brandenburger Tor in Berlin, mit einem frisch operierten Blinddarm im Krankenhausbett, Ferienwohnung mit Freunden in Bayern, allein zu Hause ein Buch lesen, Hüttengaudi in Österreich mit meiner Cousine, mal in einer Kneipe in der Touristenmeile Oranienburger Straße in Berlin, die Einrichtung meiner ersten eigenen Praxis, Partymarsch mit Freunden auf den Fockeberg in Leipzig …… und und und ….

Doch ein Sylvester war doch etwas spezieller und davon möchte ich Euch heute berichten.

Ein paar Jahre ist es schon her, da habe ich eine schöne Reise gebucht. Ach nein. Moment. Wir hatten eine schöne Reise gebucht. Wie schon so oft, sollte es ins Zillertal und hier ganz speziell nach Mayrhofen gehen. Doch wann macht unser Leben eigntlich mal das, was wir wollen?

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Silvester in Longyearbyen, Spitzbergen (Svalbard)

Nadja vom Blog “Far away” for 2 – please! hat ein wundervolles und einzigartiges Silvester in Spitzbergen verbracht.

Sie hat Nordlichter gesehen und ein großartiges Silvestermenue genossen. Warum diese reise sie aber auch nachdenklich gemacht hat erfährst Du in ihrem Artikel.

Nachdem wir pünktlich in Düsseldorf mit AirBerlin starteten, machten wir uns mit insgesamt 117 Passagieren auf unsere Expedition nach Longyearbyen, dem Hauptort auf Spitzbergen.

Es war der erste Linienflieger, der sich in der Polarnacht wagte, die Reise nach Longyearbyen anzutreten. Der Flug dauert nur etwas über 4 Stunden. Im Sommer bei Sonnenlicht fliegt SAS mehrfach pro Woche. Jedoch während des Jahreswechsels ist Polarnacht auf Spitzbergen und somit absolute Dunkelheit. Während dem Flug hatten wir das phänomenale Erlebnis live mitzuerleben, wie wir von strahlendem Sonnenschein über den Wolken in die Polarnacht hinein flogen.

Polarnacht Grenze Svalbard

Der Übergang von Tag zu Nacht war eine örtlich sichtbare Grenze, die mich sehr faszinierte. Es ist nicht wie der Untergang der Sonne, der sich horizontal abspielt. Man hat eine vertikale, leicht gekrümmte Grenze, die den Tag in die Nacht übergehen lässt. Während diesem für mich spektakulären Moment kam plötzlich eine Durchsage.
“Liebe Passagiere, wer auf der rechten Seite sitzt, hat soeben die einzigartige Chance mittägliche Polarlichter am Himmel tanzen zu sehen!” Ein Raunen geht durch den gesamten Flieger und die binnen eines Herzschlags waren alle Fenster mit neugierigen Köpfen bedeckt. Und wer saß ganz links am Fenster? …nichts zu sehen… Keine Chance. Ich war wirklich enttäuscht.

Doch dann ertönte erneut die Stimme über die Lautsprecher und noch während ich es hörte, sah ich es. “Nun zeigt sich das seltene Phänomen auch links! Normalerweise können sie Nordlichter um diese Uhrzeit nur äußerst selten beobachten!”, denn es war 13:30 Uhr!

Das Nordlicht leuchtete grün am stockdunklen Himmel. Es ist wie ein leicht grünlich schimmernder Nebel, der sich konstant bewegt. Die Intensität des Leuchtens verändert sich ständig und dieser Schwaden grünen Lichtes oder Nebels tanzt regelrecht am Himmel. Es ist derart magisch und auch beruhigend, dass ich mir sehr gut vorstellen kann, warum Wikinger und andere Urvölker dachten, grünes Nordlicht sie ein gutes Omen der Götter

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3 Kommentare

  • Aaah, hab ich gar nicht mitbekommen, Deine Blogparade! Dabei war ich doch über Silvester auch unterwegs in der Welt! Mein ultimativer Silvester-Tipp für Partymuffel: Tokio 🙂 >> Hier findest Du meinen Bericht: bit.ly/silvester-tokio

    Bei einer Silvesterparty auf Spitzbergen wär ich aber auch mal sowas von dabei! 🙂

    Viele Grüße
    Kathrin

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