Mein Reisebild am Freitag 30.01.2015

Das heutige Bild kommt von Steffi.

Wenn sie sich nicht gerade die Welt anschaut, bloggt sie auf Berliner Fundstücke über Kunst und Kultur in der Hauptstadt.

 

Und hier ist ihre Geschichte:

Vor drei Jahren kam ich das erste Mal nach Florenz.

Ich war gerade angekommen, hatte noch nichts von der Stadt gesehen und suchte nach einem Ort, um mir einen ersten Überblick zu verschaffen.

Der auf einer Anhöhe liegende Piazzale Michelangelo eignet sich dafür perfekt, also begann ich mit dem Aufstieg. Oben angekommen war ich von dem Ausblick absolut überwältigt und fand ich mich in einer anderen Welt wieder.

Ich konnte nicht nur den Fluss und die zahlreichen Brücken überblicken, sondern auch die gesamte Altstadt mit der majestätischen Domkuppel im Zentrum. Die orange und ockerfarben erstrahlenden Häuser wurden von leuchtend grünen Zypressen an sanften Hügeln umrahmt.

Diese Stadt ist ein Kunstwerk und es war, als würde die Zeit stillstehen wie in einem Gemälde.

Während meines gesamten Aufenthalts kam es mir so vor, als hätte sich das alte Florenz kaum verändert und würde stattdessen neben der Welt weiterexistieren. Die großen Plätze werden von Häusern gesäumt, durch deren Fenster man Kronleuchter und prachtvolle Deckenfresken erkennen kann.

Nachts leuchtet die Stadt wie im Fackelschein. Die Holzhütten auf dem Ponte Vecchio, der ältesten Brücke von Florenz, gab es schon als Michelangelo hier lebte und noch heute wird in ihnen Schmuck verkauft.

Seitdem ist Florenz für mich ein magischer Ort abseits der Welt, an den ich in diesem Sommer mit Freude zurückkehre.

Florenz1

 

Danke für die Bilder und die schöne Geschichte dazu!

Warst Du schon mal in Florenz?

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