Blogparade – Fernweh

Fernweh
Ich hab mir da was eingefangen! Schlimm, ganz schlimm! Schrecklich! Und das schlimmste: Unheilbar! Ich hab mich erst recht spät infiziert, das ist ungünstig, denn Anfang 20 ist der Umgang mit der Infektion noch einfacher. Jetzt mit Mitte 30 ist es weitaus schwieriger! Zumindest für mich. Aber wovon rede ich eigentlich gerade? Genau, vom Fernweh, schließlich hast du ja das Beitragsbild gesehen. Sabine von Ferngeweht fragt in ihrer Blogparade:  “Was bedeutet Fernweh für Dich?” Dieser Frage möchte ich hier nachgehen: Was ist also Fernweh für mich und wie gehe ich damit um?!  

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Fernweh

Fernweh ist für mich die Sehnsucht nach dem Unbekannten. Die Sehnsucht nach einem Gefühl. Nach dem Gefühl unterwegs zu sein, dem Gefühl grenzenloser Freiheit! Seit meiner Weltreise begleitet mich dieses Gefühl ständig. Früher war ich mal im Urlaub, habe es genossen und war dann aber auch zu Hause wieder glücklich. Seit meinen neun Monaten unterwegs spüre ich ständig diese Sehnsucht wieder unterwegs zu sein. Ich komme einfach nicht wieder richtig hier an. Ich habe eine tolle Familie und großartige Freunde. Ich mag meine Wohnung und meistens auch meinen Job, trotzdem sehne ich mich so sehr nach dem Unterwegs Sein mit all seinen Höhen und Tiefen. Denn Unterwegs ist auch nicht immer alles wunderbar. Auch unterwegs gibt es schlechte Tage und sogar Tage, an denen ich mich nach Hause sehne. Aber diese gehen schnell vorbei und dann bin ich wieder glücklich. Nicht so sehr das Ziel ist es, was mein Fernweh antreibt, sondern viel mehr die Neugier, die Freiheit und dieses wunderbare Glücksgefühl unterwegs.  Obwohl es natürlich noch eine Menge Ziele auf meiner Bucketlist gibt, die ich unbedingt noch sehen möchte. Und eine Menge Ziele, die ich nochmal besuchen und intensiver erkunden und erleben möchte. Neuseeland zum Bespiel löst bei mir sofort Fernweh aus. Das Land ist der Hammer ganz klar! Aber das Fernweh lösen eher die Erinnerungen an das Gefühl dort aus. Die Freiheit hinzugehen wo ich mag, das Bett immer dabei, spontan sein, flexibel… unterwegs sein eben!  

Wie gehe ich aber mit diesem unstillbaren Gefühl um?

Momentan versuche ich einfach, im Rahmen der Möglichkeiten viel unterwegs zu sein. Ein Wochenende hier, ein Wochenende dort. Kurztrips sind eine tolle Möglichkeit immer mal wieder dem Alltag zu entfliehen. Denn Fernweh heißt für mich nicht, das die Reise wirklich in die Ferne gehen muss. Es ist viel mehr die Lust am Unterwegs sein. Und natürlich alle Urlaubstage zum reisen nutzen. Das ist ein absolutes muss für mich. Im November 2014 ging es für zweieinhalb Wochen nach Thailand  und über Silvester nach Föhr. Zurückkommen und die nächste Reise planen, das hilft ein klein wenig gegen das Fernweh. Und hier noch ein paar Bilder die das Ferweh verschlimmern: P1030866 P1040988 P1090430 P1080108 Sonnenuntergang kurt tucholsky zitat Und davon gibt es noch viele, viele mehr!  

Wie bekommst Du Dein Fernweh in den Griff?

Gedanken von unterwegs – und aus dem Leben

In meinem Newsletter teile ich Reise-Momente von unterwegs, Gedanken zum Alleinreisen, zum Wandern und zum Schreiben – und Einblicke in das, was mich gerade beschäftigt und bewegt.

Es geht um persönliche Entwicklung, um Entscheidungen, um Ruhe und Weite in der Natur – und darum, den eigenen Weg bewusster zu gehen. Unterwegs und im Alltag.

Der Newsletter erscheint immer dann, wenn es etwas zu erzählen gibt und begleitet dich mit ehrlichen Gedanken, Inspiration und praktischen Impulsen.

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8 Comments

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  1. says: Carina

    Tolle Bilder, Steffi! Ich bin auch gerade dabei, einen Artikel zur Blogparade beizusteuern… Wie ich mein Fernweh in den Griff bekomme? Gar nicht, ich gebe ihm nach 😉
    Liebe Grüße nach Ao Nang!