Mein Reisebild am Freitag 07.08.2015

Ich freue mich sehr, bei meinem Reisebild am Freitag, heute wieder eine Gastautorin begrüßen zu dürfen!

Das heutige Reisebild mit Geschichte kommt von Gerti, vom Blog Gerti on the road.

 

Sandboarding in der Namib Wüste

„Hartfaserplatte oder Sandboard?“, dies war einer der ersten Fragen, die uns inmitten der Namib Wüste nähe Swakopmund/Namibia gefragt wurde. Als leidenschaftliche Snowboarderin habe ich mich natürlich für das Sandboard entschieden.

An alle Snowboarder da draussen – kennt ihr das Gefühl, wenn ihr die ersten auf der Piste seid und über den frisch präparierten Schnee fahren könnt und der blaue Himmel den Blick auf die umliegenden Berge frei gibt?

Nach unserer 3-wöchtigen Tour durch Namibia war unser letzte Stopp Swakopmund, umgeben von der Namib-Wüste. In einer Jugendherberge abgestiegen, ist mir die Information „Sandboarden in der Wüste“ sofort ins Auge gesprungen.

Wie wohl das Gefühl ist, am frühen Morgen von einer Sanddüne herunter zu boarden?

Gedacht – getan.

Nun stehen wir in der Namib-Wüste, die Feuchtigkeit des nahe gelegenes Meeres liegt noch in der Luft und wir bekommen die Frage gestellt: „Hartfaserplatte oder Sandboard?“

Für das Sandboard entschieden macht sich unsere Gruppe erst einmal daran, die Sanddüne zu erklimmen. Oben angekommen, wird erst einmal die imposante Dünenlandschaft bestaunt. Während der Mund vor Bewunderung offen stehen bleibt, bekommen wir einen Wachsbehälter in die Hand gedrückt, um unser Board „einzuwachseln“. „Damit ihr besser die Düne herunter gleiten könnt“, so die Erklärung.

Gesagt – getan.

Gar nicht so leicht, im Sand zu boarden. Steigerungsstufe: Springen. Eine noch größere Herausforderung. Kaum zu vergleichen mit dem Snowboarden. Doch der Ehrgeiz gepackt, ist es nach der dritten Dünenbesteigung bereits möglich, fast durchgehend zu boarden.

Abschließend ist uns als Gruppe dann noch der Vergleich zu so einer Hartfaserplatte wichtig.

Das Brett „eingewachselt“, in Bauchlage mit Kopf nach vorne positioniert, angeschoben und…ab die Post! Was für ein Speed! Die Geschwindigkeitsmessungen haben mehr als 70 Stundenkilomenter angezeigt.

Unglaublich!

Mein Fazit: Ein hoher Spaßfaktor, gute Möglichkeit andere Leute kennenzulernen, die auch gerade on Tour sind und… ich ziehe das Snowboarden dem Sandboarden vor. Wenn Geschwindigkeit am Sand, dann nur mit dem Brett unter deinem Körper, das ist nämlich so richtig genial!

Ja und dieses Bild erinnert mich immer wieder an diesen tollen Vormittag inmitten der Namib-Wüste und steht für das fantastische Land, Abenteuer und einen tollen Namibia-Aufenthalt, die genau diese Erlebnisse wie oben beschrieben wieder hervorholen und in die Geschehnisse eintauchen lassen, als wäre es gestern gewesen.

Mehr zu meinem halben Jahr in Namibia findet ihr auf dem Blog.

 

 

Hast Du auch Lust die Geschichte zu Deinem Reisebild zu erzählen?

Schreib mir, ich freue mich auf Deinen Gastbeitrag.

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