Monatsrückblick November 2025 – Vanlife Frankreich&Vorfreude

November war für mich ein Monat zwischen Weitermachen und Heimkommen-Wollen. Ein Mix aus Vanlife-Alltag in Frankreich, mittelalterlichen Gassen, ersten Wintergefühlen und der wachsenden Lust auf Wärme von innen statt nur schöne Orte von außen. Nicht alles war Abenteuer – manches war auch müde werden, runterfahren, vorbereiten. Und trotzdem: Es war ein guter Monat. Echt, nah dran und mit viel Vorfreude auf das, was jetzt kommt.

Monatsrückblick November 2025

Vanlife in Frankreich – langsam reisen, richtig ankommen

Ich war im November wieder in Frankreich unterwegs, aber diesmal ohne große Route, ohne Kilometerziel. Eher wie Treibenlassen mit offenem Fenster. Morgens Kaffee im Van, der nach frischer Luft schmeckt. Wege ohne Eile, Orte ohne Muss. Ich habe gespürt, wie gut mir dieses langsamere Reisen tut – nicht von Highlight zu Highlight hetzen, sondern bleiben, wenn es sich gut anfühlt. Weniger Action, mehr Sein. Vielleicht ist das genau der Kern von Vanlife, den ich so liebe.

Adventskalender – vom Gedanken zur Veröffentlichung

Ein großer Teil meines Novembers drehte sich um meinen Adventskalender. Erst war es nur eine Idee – etwas für Frauen, die alleine reisen, aber auch für die, die wachsen, achtsam sein und sich selbst näher kommen wollen. Dann begann das Feilen: Themen finden, Namen suchen, überlegen, ob tägliche Mails richtig sind oder ein ruhigerer Rhythmus besser passt. Ich habe Inhalte sortiert, umgestellt, verworfen und wieder aufgenommen, bis ein Kalender daraus wurde, der sich richtig anfühlt.
Am Ende stand nicht nur ein fertiges Projekt, sondern auch der Schritt, es zu bewerben – sichtbar werden, erzählen, einladen. Jetzt freue ich mich, dass es losgeht. Und ich hoffe, dass kleine Momente leuchten dürfen. Vielleicht bekomme ich Rückmeldungen, vielleicht wachsen daraus Gespräche – ich bin gespannt.

Mittelalterliche Orte – Kopfsteinpflaster & Geschichten unter den Füßen

Frankreich hat mich wieder daran erinnert, wie besonders Orte sind, die alt sind und damit etwas erzählen. Mauern, die Wind kennen. Tore, die Menschen über Jahrhunderte hindurch getragen haben. Ich bin durch Gassen gelaufen, über Pflaster, das nach Geschichte klingt. Viele dieser Orte werden bald im Blog ihren Platz finden – ausführlicher, mit Bildern, mit Herz. Ich freue mich darauf, diese Welt aus Türmen, Ruinen und stillen Plätzen mit dir zu teilen.

Reisemüde – und voller Vorfreude auf Zuhause

Unterwegs sein macht müde. Ich merke es vor allem im Kopf – dieses ständige Weiterfahren, neue Plätze suchen, organisieren. Ich sehne mich nach endlosem Strom, warmem Wasser, einer richtigen Toilette. Nach Alltag, der nicht jeden Tag neu gedacht werden muss.
Ich freue mich auf Zuhause – auf Freundinnen, Familie, Gespräche ohne Zeitlimit. Auf Ankommen. November fühlte sich an wie ein Übergang: noch unterwegs, aber innerlich schon Richtung Heimat gerichtet.

Lesen, Lesen, Lesen – Bücher im Van

November war auch Lesezeit. Ich habe wieder gemerkt, wie sehr Bücher mich packen können – wie ich komplett versinke, staune, mitfühle und manchmal erst hochschaue, wenn es im Van draußen schon dunkel ist. Geschichten begleiten mich wie Reisefreundinnen – egal wo ich stehe.
Ein Buch hat mich im November besonders berührt: Stay away from Gretchen: Eine unmögliche Liebe*.

Und nebenbei liefen Hörbücher – perfekt für Fahrten, Spaziergänge oder einfach, wenn ich abends nur noch zuhören möchte statt zu blättern.
Falls du Hörbücher liebst: Über Audible.de* findest du eine große Auswahl für unterwegs – perfekt fürs Vanlife, lange Strecken oder gemütliches Hören zu Hause.

Das habe ich im November gebloggt

Was im November sonst noch los war

Ich habe im November wieder gemerkt, wie gut es mir tut, länger an einem Ort zu bleiben und nicht jeden Tag einen neuen Schlafplatz zu suchen. Weniger Ortswechsel, mehr Raum zum Durchatmen. Das hat vieles leichter gemacht und mir gezeigt, dass langsames Reisen genau mein Tempo ist.
Ein paar Tage am Strand haben sich besonders eingebrannt – Spaziergänge im Sonnenschein, Muscheln sammeln, Sand an den Füßen, Meer im Kopf. Diese kleinen Momente bleiben oft länger als große Strecken. Und ganz nebenbei konnte ich sogar einen Punkt auf meiner To-Want-Liste abhaken .

Ausblick auf Dezember

Im Dezember wartet auf mich „Driving Home for Christmas“ – nicht nur im Radio, sondern im echten Leben. Vielleicht noch ein Weihnachtsmarkt in Frankreich, bevor es wirklich heimwärts geht. Ein Monat voller Menschen, die mir wichtig sind. Viel Zeit mit Freundinnen und Familie, Plätzchenduft statt Straßenstaub, Kerzenlicht statt Stellplatzsonnenuntergang. Ich wünsche mir eine ruhige Zeit zwischen den Jahren, ein Innehalten mit Blick zurück – und den ersten Funken Vorfreude auf alles, was kommt.

Und vielleicht ist genau das das Schönste am Dezember – heimkommen, atmen, weiterträumen.

Join the Conversation

1 Comment

Leave a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert