Die Great Ocean Road – Auszug aus dem Reisetagebuch und Highlights

die 12 Apostel bei Sonnenuntergang
12 Apostel Australien

Heute gibt es mal wieder ein kleines Stück aus meinem Reisetagebuch.

Ohne Punkt und Komma, geschrieben für Freunde und Familie erfreute sich das Tagebuch bald großer Beliebtheit. Deshalb möchte ich hier auch immer mal wieder ein Stückchen veröffentlichen.

Nur die Bilder habe ich dem Blog zuliebe angepasst.

Und außerdem gibt es in diesem Artikel meine Highlights der Great Ocean Road in Australien.

 

Die Great Ocean Road

Die Great Ocean Road ist eine 243 km lange Straße, die entlang der australischen Südküste zwischen Torquay und Allansford im Bundesstaat Victoria verläuft.
Sie gilt als eine der bekanntesten und beliebtesten Scenic Routes bei Touristen in Australien. Und auch ich war von dieser Straße begeistert.

 

Mein Reisetagebuch – Die Great Ocean Road

Boah das war sooooo schön!!

Am 5.1.2013 ging es also los auf die Great Ocean Road!! Und damit ihr einen kleinen Vorgeschmack bekommt hier gleich mal ein bißchen was vom Great Ocean.  Australien

 

Bei bestem Wetter gehts also los… und schon bald kommt ein Schild zum Lighthouse hier entlang, dem muss ich natürlich folgen und werde mit tollen Aussichten und einem schönen Leuchtturm belohnt.great ocean road lighthouse

Und das Fahren macht bei solchen Aussichten einfach gleich viel mehr Spaß. Wegen ständiger Fotostopps kommt man zwar nicht wirklich voran, aber egal, ich hab ja Zeit und solche Aussichten muss man einfach genießengreat ocean road

 

Weil der Tag aber einfach viel zu heiß war hab ich schon bald nicht mehr wirklich viel Lust zum fahren gehabt… aber so ein paar Mal halten und Aussicht fotografieren auf dem Weg zum Campingplatz musste dann doch noch sein.

Der Platz war total suuuper!! Das hat meine Reisegruppe gut organisiert. Ich bin nämlich seit dem Wilson Promontory  Nationalpark mit Isi, ihrere Mama und deren Freundin unterwegs. Mit den Mädels hab ich mich also auf dem Campingplatz wieder getroffen und wir haben uns einen schönen Nachmittag am Strand gemacht. Am Abend ging es zum Glühwürmchen schauen…. das war sooooo großartig…. der ganze Hang voll leuchtender Punkte… Suuuuper!

Am nächsten Morgen ging es dann weiter Richtung Zwölf Apostel… und natürlich wieder bei besten Aussichten . Eigentlich wollten wir auf dem Weg noch einen Leuchtturm anschauen… aber nachdem wir den Eintrittspreis gesehen haben um auch erstmal nur in die Nähe des Turms zu kommen haben wir uns dann doch dagegen entschieden. Der Umweg hat sich aber trotzdem sowas von gelohnt! Denn wir haben was anderes tolles gesehen! Soooo toll und sooo süß.

Hier erstmal ein Suchbild:  great ocean road koalas

Naaaa, wer hats gefunden und erkannt?? Man musste echt immer aufpassen, weil das Auto vor einem manchmal voll auf die Bremse gestiegen ist… Ähhh hä?? was ist denn jetzt los??? Und dann wars klar und schon wurden die Bäume abgesucht…und da waren sie dann…  sooo toll!! great ocean road koalas

Viel zu cool wie die da im Baum hängen und sich kein Stück bewegen und von nichts stören lassen!

Weiter ging es dann Richtung Zwölf Apostel…aber da schreibe ich morgen dann weiter, grade bin ich nämlich viel zu müde und das mit den ganzen Bildern dauert einfach grade viel zu lange…. Also dann erstmal Gute Nacht und morgen gibts dann den zweiten Teil, im selben Artikel…

 

Highlights der Great Ocean Road

Die zwölf Apostel

Wahnsinn, die 12 Apostel live zu sehen.

So viele Bilder hatte ich vorher gesehen und mich total darauf gefreut sie endlich wirklich zu sehen. Kein Wunder, wird doch gesagt, dass sie direkt nach dem Ayers Rock die am zweithäufigsten fotografierte Touristenattraktion in Australien sind. Es wir geschätzt, dass sich jährlich circa zwei Millionen Besucher die Zwölf Apostel in Victoria ansehen und dieses Jahr sollte ich einer von ihnen sein. Großartig!

Die 12 Apostel sind bis zu sechzig Meter hohe Felsen bestehend aus Kalkstein. Eigentlich bestanden die 12 Apostel in Australien ursprünglich aus 9 Kalksäulen. 2005 brach aber eine der Säulen zusammen, so das sie nun nur noch auch 8 Säulen bestehen. Klar ist leider auch, dass die verbliebenen Apostel nicht für die Ewigkeit hier stehen werden. Denn die die Wind- und Meereserosion, welche die Kalksäulen ursprünglich erschaffen hat, wird sie ebenso zerstören. Also auf nach Australien und die 12 Apostel bewundern solange ssie noch da sind. die zwölf apostel

Besonders schön sind sie im Licht der untergehenden Sonne.

die zwölf apostel sonnenuntergang

 

Die Gibson Steps

Die Aussicht auf den Strand vom oberen Ende der Gibson Steps ist großartig. Ungefähr 85 Stufen führen Dich hinunter zum Gibson Beach. Der Strand sowieso die Stufen sind nach Hugh Gibson benannt, einem Pionier, der in der Nähe 1869 Glenample Homestead gegründet hat. Der Strand war am Morgen menschenleer. Frühes Aufstehen lohnt sich eben immer wieder.  gibson steps

 

London Bridge – London Arch

Eine weitere tolle Felsformation an der Great Ocean Road. Die ehemalige London Bridge. Der innere Bogen, die Brückenverbindung zum Festland, ist 1990 unerwartet eingestürzt. Die zwei Touristen, die sich zum Zeitpunkt des Einsturzes auf dem Felsen befanden, hatten echt Glück das sie sich nicht gerade auf diesem Teil der Brücke befanden. Sie wurden  mit Helikoptern gerettet und haben das Unglück unbeschadet überstanden. Die Formation wurde  danach in London Arch umbenannt.

ieht bei schönem Wetter sicher toll aus, aber auch so nicht schlecht. london bridge london archeDa hatten sie zwei Leute aber ganz schön Glück das ihnen nichts passiert ist.

 

The Grotto

The Grotto war neben den 12 Aposten mein Highlight. Es ist ein Durchbruch im Gestein an der Great Ocean Road und die Entstehung verdankt The Grotto, wie alle anderen Steinformationen der Great Ocean Road, natürliche der Erosion. Hier hab ich dann auch länger verweilt. Die Aussicht war super und es war großartig den Wellen zuzuschauen, wie sie sich an den Felsen brechen. the grotto australien

 

Einen Besuch der Great Ocean Road kann ich nur unbedingt empfehlen Es war großartig. Und entgegen aller Befürchtungen gar nicht so voll. Ich habe mir drei Tage für diese Straße Zeit gelassen und das war ein gute Entscheidung. Wenn Du am Morgen früh aufstehst, dann hast Du die Attraktionen für Dich alleine. Es lohnt sich!

Und am Nachmittag kannst Du einfach am Strand entspannen, ein Buch lesen oder was auch immer Du tun möchtest. Der Sternenhimmel auf den Campingplätzen an der Great Ocean Road ist wunderbar und es lohnt sich in der Dunkelheit immer wieder ein Blick nach oben.

Oder in die Büsche, es gibt einige Orte, die für viele Glühwürmchen bekannt sind.

 

Was war Dein Lieblingsplatz auf der Great Ocean Road?

2 Comments

  • Sandra sagt:

    Liebe Steffi,

    für mich geht es auch demnächst dorthin! Einfach mal spontan dort anhalten, wo wir Lust haben. Danke für deinen tollen Beitrag! Am liebsten würde ich ja jetzt sofort los fliegen….

    Liebe Grüße,
    Sandra

    • Steffi sagt:

      Hallo Sandra,
      wie schön. Ich wünsche Euch schon mal ganz viel Spaß!
      Es es großartig. Ich möchte auch sehr gerne noch einmal dorthin.
      Viele Grüße
      Steffi

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