Der März hat sich anders entwickelt, als ich es geplant hatte – und rückblickend bin ich froh darüber.
Bangkok war ursprünglich nur als Zwischenstopp geplant – ein paar Tage, bevor es zurück nach Deutschland geht. Daraus wurden mehr. Der Flug wurde gestrichen, die Situation blieb unklar, und zwischen Fluggesellschaft und Buchungsplattform verlor ich mehr Nerven, als mir lieb war
Unerwartete Tage in Bangkok
Eigentlich wäre ich längst zu Hause gewesen. Stattdessen saß ich plötzlich in Bangkok fest, ohne klaren Plan, wie es weitergeht. Nach dem ersten Schock und ein paar echt trüben Tagen habe ich mich mit der Situation arrangiert – und was dann kam, hätte ich so nicht erwartet. Ich habe mir eine richtig tolle Bonuszeit gemacht. Ich hatte meinen Stammkaffee, die Lady am Kaffeestand wusste schon, was ich möchte, bevor ich es gesagt hatte. Der Monat war ein Übergang – zwischen unterwegs sein und ankommen, zwischen Chaos und Ruhe. Und irgendwie hat am Ende alles genau so gepasst.
Plötzlich hatte ich Tage, die nicht durchgeplant waren – Zeit, die einfach da war und mir gehörte. In genau dieser Offenheit sind tolle Begegnungen entstanden. Momente, die ich in einem voll durchgetakteten Reisealltag wahrscheinlich verpasst hätte. Manchmal zeigt sich erst im Nachhinein, wofür etwas gut war.

Sabine – eine Begegnung, die bleibt
Manchmal trifft man Menschen, bei denen es einfach passt – und genau das war es mit Sabine. Tolle, spannende Gespräche, viel Lachen, ein großartiger Cocktailabend und eine wundervolle, unkomplizierte Begegnung, die ich so nicht geplant hatte und die sich trotzdem so selbstverständlich angefühlt hat. Der Kontakt wird bleiben, und ich freue mich auf ein Wiedersehen – irgendwann und irgendwo.

Zurück in Deutschland: Erstmal ankommen
Als ich dann endlich zu Hause war, hat sich vieles vertraut angefühlt – und trotzdem war da wieder dieses Gefühl, das ich nach jeder Langzeitreise kenne. Das Ankommen. Es passiert jedes Mal, und jedes Mal wird es ein bisschen schwieriger. Ich habe mich auf Dinge gefreut, die im Alltag oft selbstverständlich wirken: Zeit mit Familie, Zeit mit Freundinnen, vertraute Orte – und mein Bett. Ganz ehrlich: das bequemste Bett der Welt.
Mit dem Ankommen kam auch der Alltag zurück. Behördengänge, Termine bei Ärztinnen, Organisation – all die Dinge, die unterwegs keinen Platz haben, wurden plötzlich wieder wichtig. Und auch das gehört dazu, ganz selbstverständlich.
Ich habe außerdem begonnen, mich ernsthafter mit der Jobsuche zu beschäftigen und das Thema Wohnung anzugehen. Ein neuer Abschnitt kündigt sich an – noch nicht ganz greifbar, aber deutlich spürbar. Ich merke, dass sich gerade etwas verschiebt, und ich bin neugierig, wohin das führt.
Das habe ich im März 2026 gebloggt
Was im März sonst noch war
Viel Zeit mit Familie und Freundinnen, Gespräche, die gut getan haben, erste Schritte zurück in Strukturen und Routinen. Und ganz viele Gedanken darüber, wie es weitergehen soll – mit dem Alltag, mit der Arbeit, mit dem Leben zwischen Freiheit und Ankommen. Das Gefühl, wieder bei mir zu sein, hat sich durch den ganzen Monat gezogen, leise aber beständig.

Ausblick auf April 2026
Im April geht es weiter mit dem Sortieren – innerlich wie äußerlich. Die Jobsuche soll konkreter werden, die Wohnungssuche startet so richtig, und ich möchte Routinen aufbauen, die sich gut anfühlen. Irgendwo zwischen Alltag und Freiheit liegt mein Rhythmus – den will ich im April finden.
Gedanken von unterwegs – und aus dem Leben
In meinem Newsletter teile ich Reise-Momente von unterwegs, Gedanken zum Alleinreisen, zum Wandern und zum Schreiben – und Einblicke in das, was mich gerade beschäftigt und bewegt.
Es geht um persönliche Entwicklung, um Entscheidungen, um Ruhe und Weite in der Natur – und darum, den eigenen Weg bewusster zu gehen. Unterwegs und im Alltag.
Der Newsletter erscheint immer dann, wenn es etwas zu erzählen gibt und begleitet dich mit ehrlichen Gedanken, Inspiration und praktischen Impulsen.
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