Mein erstes 12 von 12 im neuen Jahr – aber nicht mein erstes aus Thailand. Im Januar 2024 gab es schonmal meine 12 von 12 Thailandversion.
Erfunden hat das vor langer Zeit ein Amerikaner und hier in Deutschland wird die Aktion von Caroline vom Blog „Draußen nur Kännchen“ weitergeführt. Dort auf dem Blog findest Du dann auch alle Links der TeilnehmerInnen der Blogaktion.
Der Januar fühlt sich hier ganz anders an als zu Hause. Warm. Weich. Langsam.
Während viele noch im Wintermodus sind, beginnt mein Jahr unter Palmen, mit Streetfood, Tempelblicken und diesem besonderen Gefühl von ankommen dürfen, ohne schon alles wissen zu müssen.
Ich bin nicht hier, um möglichst viel zu sehen.
Sondern um da zu sein. Den Alltag zu spüren. Kleine Routinen zu finden. Und dem neuen Jahr in Ruhe zu begegnen.
12 von 12 im Januar 2026
Dieser 12. Januar ist ein ganz normaler Tag in Chiang Mai – und genau deshalb besonders.
Komm mit durch meinen Tag.
Sport am Morgen….

… mache ich 30 Minuten für die nächsten 30 Tage und freue mich aktuell meistens noch wenn es vorbei ist. Manchmal macht es aber auch ein bisschen Spaß. Hier bin ich am Ende meiner Übungen und bereit für die Dusche.
Guten MorgenKaffee

So gerne hätte ich dir heute mein Lieblingscafé gezeigt, aber leider ist bis morgen geschlossen… Aber spannend ist es trotzdem, denn siehst du die Jahreszahl, bei dem in Thai geschriebenen Datum?
In Thailand leben wir gerade im Jahr 2569.
Das liegt an der buddhistischen Zeitrechnung. Sie beginnt 543 Jahre vor unserem gregorianischen Kalender. Heißt ganz einfach: Zum westlichen Jahr werden 543 Jahre dazugerechnet.
Aus 2026 wird also 2569.
Auch wenn das traditionelle thailändische Neujahr Songkran erst im April gefeiert wird, springt die offizielle Jahreszahl trotzdem schon am 1. Januar um. Deshalb steht hier überall 2569 – auf offiziellen Dokumenten, auf Lebensmitteln beim Mindesthaltbarkeitsdatum und in den Medien.
Das internationale Jahr 2026 kennt hier natürlich trotzdem jede. Vor allem im Tourismus läuft beides parallel.
Aber im Alltag begegnet dir vor allem eines: 2569.
Irgendwie schön, oder?
Ein neues Jahr – und gleich noch ein anderes Zeitgefühl dazu.
Lieblingsfrühstück seit 2012

Seit meinem ersten Besuch in Chiang Mai, während meiner Weltreise 2012, gehe ich auf dem Somphet Market in der Altstadt frühstücken. Seit 14 Jahren, immer wenn ich in Thailand bin, am gleichen Stand, bei der gleichen Frau. Der beste Fruchtsalat mit Joghurt und Müsli und außerdem eine große Portion zu einem echt guten Preis.
Kleiner Morgenspaziergang

Ja ich habe lange Sachen an. und fast hätte ich über mein Strickjäckchen sogar noch einen Pulli gezogen. Denn auch wenn es tagsüber angenehme 27 Grad hat, ist es mit 15 Grad nachts, auch am Abend und am Morgen ziemlich kühl.
Wat Chiang Man

Einer meiner Lieblingsplätze zum Lesen. Eine schöne Bank im Schatten, relativ ruhig und bei einer Lesepause gibt es immer was zu schauen. Heute habe ich aber ziemlich schnell auf eine Sonnenbank gewechselt. Im Schatten war es einfach noch zu kalt.
Seerosen

Fotografiere ich einfach immer wieder gerne in Thailand. Diese habe ich direkt am Tempel endeckt.
Caféliebe

Ich mag es total gerne neue Cafés auszuprobieren und davon gibt es hier in Chiang Mai jede Menge. Dieses Cafe habe ich vorgestern entdeckt und heute ausprobiert. Und endlich komme ich auch zu meinem ersten Kaffee für heute. Und weil ich nicht Wiederstehen konnte, habe ich auch einen der Kuchen ausprobieren müssen.
Blogempfehlung

Um 10.00 Uhr am Montag gibt es immer die unverbindliche Blogempfehlung in der Content Society. Für mich gab es diese heute um 16:00 Uhr auf dem Balkon meiner Unterkunft, denn in Thailand bin ich 6 Stunden voraus
Wat Lam Chang

Gleich neben meiner Unterkunft sitze ich auch hier manchmal zu Lesen, finde den Tempel aber auch am Abend immer schön anzuschauen.
Kabelsalat mal anders

Immer wieder staune ich über die Stromversorgung und den scheinbaren endlosen Kabelsalat, der gefühlt jedes mal mehr wird. Trotzdem scheint das mit dem Strom ja bestens zu funktionieren, ich habe noch nie im Dunkeln gesessen. In meiner Unterkunft zahle ich diesmal den Strom extra, ich bin mal gespannt. Aber nachdem was ich gehört habe, ist das sehr günstig.
Abendessen

Eines meiner Lieblingsgerichte in Thailand in Pad See Ew mit Chicken. Super lecker, das geht immer wiederm Am liebsten im Wechsel mit grünem Curry und Stir Fried Ginger with Chicken. Ich liebe Thaifood!
Mochi

Kennst Du Mochi? Diese japanische Süßigkeit aus Klebreis. Außen weich, fast schon gummiartig. Innen meistens gefüllt.
Auf asiatischen Märkten liegen sie oft in allen Farben, Formen und Geschmacksrichtungen da. Pastellfarben, knallige Farben, alles hübsch. Alles „probier mich“.
Auf dem Markt gab es sie hier auch. Viele Sorten. Viele Farben. Viele Versprechen.
Und weil ich ja gern Neues ausprobiere, habe ich mich für Chocolate Mint entschieden.
Tja, was soll ich sagen: Bähhhhhh. Sorry, aber anders kann ich es nicht sagen.
Die Konsistenz? Gar nicht meins. Dieses sehr weiche, leicht zähe Gefühl im Mund – nope.
Und geschmacklich? Auch kein Match. Schoko-Minze klingt besser, als es sich angefühlt hat.
Aber weißt du was?
Genau das gehört für mich zum Unterwegssein dazu. Probieren. Feststellen: mag ich nicht. Abhaken. Weitergehen.
Mochi?
Hübsch anzusehen. Spannend als Erfahrung.
Aber für mich ganz klar: einmal reicht
