Meine To-Want-Liste für das 1. Quartal 2026

Der Jahresanfang fühlt sich für mich nicht nach Neujahrs-Action an, sondern nach Sortieren, Spüren und Neujustieren.
Nach einem intensiven Jahr mit vielen Entscheidungen gehe ich die ersten Monate von 2026 bewusst ruhiger an. Ich muss nicht alles sofort wissen – und ich muss nicht alles auf einmal lösen.

Ich denke mein Jahr nicht auf einmal, sondern in überschaubaren 12-Wochen-Abschnitten. Diese Perspektive hilft mir, den Fokus zu behalten und bei mir zu bleiben. Für dieses erste Quartal habe ich mir deshalb keine klassische To-do-Liste geschrieben, sondern eine To-Want-Liste.

Ich bin noch bis Anfang März in Thailand und nutze diese Zeit als Phase des Sammelns: für Rhythmus, Erholung und eine Klarheit, die wachsen darf. Dieses Quartal ist kein Entscheidungsquartal, sondern eine bewusste Suchbewegung.

Die folgenden To-Wants gelten für mich bis zum 31. März 2026 – nicht als Plan zum Abarbeiten, sondern als Einladung an mich selbst.

Schreiben, Sichtbarkeit & kreative Arbeit

  1. Ich behalte meine Morgenrituale bei – angepasst an Zeit, Ort und Energie.
  2. Ich schreibe jede Woche einen neuen Blogartikel.
  3. Ich veröffentliche regelmäßig YouTube-Videos (mindestens ein Video pro Woche), mit dem langfristigen Ziel, 1.000 Abonnentinnen zu erreichen.
  4. Ich schreibe alle zwei Wochen einen Newsletter als ruhigen Raum für Gedanken, Reisen und Impulse.
  5. Ich bleibe sichtbar, indem ich meine bestehenden Formate zuverlässig bespiele, ohne neue Verpflichtungen hinzuzunehmen.
  6. Jeden Sonntag veröffentliche ich ein „5 Dinge, die …“-Karussell auf Instagram.
  7. Schreiben ist für mich ein Ort der Sortierung, nicht der Leistung.

Körper, Bewegung & Gesundheit

  1. Ich bewege mich jeden Morgen mindestens 30 Minuten – unabhängig vom Ort.
  2. Ich komme im Alltag auf mindestens 9.000 Schritte pro Tag.
  3. Sobald ich am Meer bin, gehe ich einmal täglich schwimmen.
  4. Ich nehme mir täglich mindestens fünf Minuten für einen bewussten Körper-Check-in.
  5. Ich verwöhne meinen Körper mindestens einmal im Monat mit einer Massage oder einem Beauty-Termin (in Thailand gerne öfter).

Innere Ausrichtung & mentale To-Wants

  1. Ich journale täglich am Morgen ein paar Minuten – ohne Anspruch, einfach schreibend.
  2. Ich schreibe Gedanken auf, ohne sie sofort lösen oder bewerten zu wollen.
  3. Ich erlaube mir, dass Klarheit Zeit braucht.
  4. Dieses Quartal darf offen sein – ohne fertige Antworten.

Berufliche Orientierung – als Suchbewegung

  1. Ich betrachte meine berufliche Orientierung als bewusste Suchbewegung, nicht als Problem, das gelöst werden muss.
  2. Ich nehme mir jede Woche eine feste Reflexionszeit, um meine berufliche Ausrichtung weiter zu erkunden.
  3. Ich prüfe unterschiedliche berufliche Möglichkeiten (z. B. Festanstellung, Teilzeit, neue Wege) und halte meine Gedanken schriftlich fest.
  4. Berufliche Klarheit darf sich vorbereiten, muss sich aber nicht erzwingen.
  5. Ich vergleiche mich nicht und überstürze nichts – ich bleibe in Kontakt mit dem, was zu meinem Leben passt.

Verbindung, Alltag & Ankommen

  1. Einmal pro Woche feste Mädelszeit – ohne Handy, ohne Eile, wenn ich wieder zu Hause bin.
  2. Ich plane ein Treffen mit Heike bewusst und schiebe es nicht auf „irgendwann“.
  3. Mindestens ein Sonntag im Stall – also dann im März, wenn ich wieder in Deutschland bin.
  4. Ich schreibe Postkarten an meine Lieben zu Hause.
  5. Ich schaffe mir pro Woche mindestens zwei kleine Inseln im Alltag – bewusste Pausen ohne Bildschirm.

Freude, Spiel & zweckfreie Zeit

  1. Das Kaffeebild am Morgen bleibt – auch in Thailand.
  2. Ich probiere Neues aus (Essen, Orte, kleine Abenteuer), ohne es einordnen oder bewerten zu müssen.
  3. Ich nehme mir jeden Tag mindestens 30 Minuten Zeit zum Lesen.
  4. Ich darf Dinge albern, langsam oder ineffizient tun.

Diese Liste darf sich verändern – so wie ich.
Sie ist kein Versprechen an andere, sondern eine freundliche Richtung für mich.

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