Mein Motto 2026 – Leben, Reisen, Ankommen – Mein Jahr im eigenen Rhythmus

2026 steht für mich unter einem Motto, das sich leise, aber sehr klar anfühlt:
Leben, Reisen, Ankommen – mein Jahr im eigenen Rhythmus.

Ein Jahresmotto ist für mich kein Ziel, das ich abhaken muss. Es ist eher ein innerer Kompass. Eine Erinnerung daran, wie ich leben möchte – auch dann, wenn der Alltag lauter wird oder sich Dinge nicht sofort sortieren lassen.

Dieses Motto ist nicht aus einem spontanen Neujahrsimpuls entstanden. Es ist gewachsen. Aus einem Jahr voller Entscheidungen, Bewegung, Rückkehr und ehrlicher Selbstbegegnung. 2025 hat mir gezeigt, wie wichtig es für mich ist, mir selbst zuzuhören. Nicht schneller zu werden, sondern stimmiger. Nicht mehr zu wollen, sondern bewusster.

Wie 2025 mich zu diesem Motto geführt hat

2025 war ein Jahr des Loslassens und des Unterwegsseins.
Ich habe meine Wohnung aufgegeben, meinen Job gekündigt und bin in meinen Bus gezogen. Ich bin losgefahren, ohne alles zu wissen. Mit Neugier, mit Mut – und mit vielen offenen Fragen.

Unterwegs in Schweden und Norwegen habe ich Weite erlebt, Wow-Momente gesammelt, Grenzen gespürt und Pausen gebraucht. Ich habe gemerkt, wie viel Kraft im Unterwegssein liegt – und gleichzeitig, wie wichtig Rückkehr für mich ist.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse dieses Jahres war:
Ich bin keine Dauerreisende.
Ich bin eine Immer-wieder-Reisende.

Genau aus dieser Erkenntnis ist mein Jahresmotto für 2026 entstanden.

Leben – mehr als funktionieren

„Leben“ steht bewusst an erster Stelle meines Mottos.
Nicht Arbeiten. Nicht Reisen. Nicht Ziele. Sondern Leben.

2026 möchte ich mir meinen Alltag wieder bewusster gestalten. Nicht spektakulär, nicht vollgepackt – sondern so, dass er sich gut anfühlt. Mehr Zeit mit Lieblingsmenschen. Gespräche ohne Uhr. Spontane Treffen. Ein Wochenende mit meiner Mama. Kurztrips mit meinen Mädels. Momente, die nicht produktiv sein müssen, um wertvoll zu sein.

Zu Leben gehört für mich 2026 auch Arbeit – aber nicht um jeden Preis.
Ich möchte einen Job finden, der zu mir passt. Der mir Spaß macht. Und der mir Zeit und Energie fürs Leben lässt. Kein Dauerstress. Kein Ausbrennen. Sondern etwas, das sich gut in meinen Rhythmus einfügt.

Ich habe mich noch nie besonders gut angepasst. Und je älter ich werde, desto weniger möchte ich das. Ich will weg von diesem „noch mehr“, „noch schneller“, „noch effizienter“. Ich brauche kein Leben, das sich an Erwartungen orientiert – sondern eines, das sich für mich stimmig anfühlt.

Mit 45, alleinstehend und ohne Kinder entspreche ich ohnehin nicht dem klassischen Lebensentwurf. Und das ist okay. Ich habe gelernt, dass ich mir mein Leben nicht erklären muss. Ich darf es so gestalten, wie es mir entspricht – mit Arbeit, die trägt, und einem Alltag, der Raum lässt.

Reisen – aber nicht getrieben

Reisen bleibt ein wichtiger Teil meines Lebens.
Aber 2026 möchte ich anders reisen als früher.

Nicht länger. Sondern stimmiger.
Nicht aus dem Gefühl heraus, alles sehen zu müssen. Sondern aus Lust, Neugier und Verbundenheit.

Ich möchte immer wieder unterwegs sein – verteilt über das Jahr. Mit bewussten Rückkehrphasen dazwischen. Mit Zeit, um Erlebtes sacken zu lassen. Um anzukommen, bevor es weitergeht.

Reisen darf leicht sein.
Ohne Druck. Ohne To-do-Listen. Ohne Vergleich.

Ankommen – ein Gefühl, kein Ort

Ankommen war für mich lange an eine feste Adresse gebunden.
2025 hat mir gezeigt, dass Ankommen viel mehr ist.

Ich kann unterwegs ankommen.
In der Natur. In der Stille. In mir.

Und ich kann ankommen bei Menschen, bei denen ich nichts erklären muss. Bei mir selbst, wenn ich aufhöre, mich zu treiben.

2026 möchte ich diesem Gefühl mehr Raum geben. Weniger im nächsten Plan sein. Weniger auf dem Sprung. Dafür öfter im Jetzt.

Mein Jahr im eigenen Rhythmus

Der Kern meines Mottos liegt genau hier: mein eigener Rhythmus.

Ich habe lange versucht, mich an äußere Taktungen anzupassen. An Erwartungen. An das, was „man so macht“. 2026 möchte ich mich davon weiter lösen.

Mein Rhythmus darf sich ändern.
Ich darf Entscheidungen überdenken. Wege anpassen. Pausen einlegen. Neu sortieren.

Ich muss niemandem beweisen, dass mein Leben sinnvoll ist.
Es reicht, wenn es sich für mich stimmig anfühlt.

Was dieses Motto nicht ist

Dieses Jahresmotto ist kein Leistungsversprechen.
Kein Plan, der perfekt aufgeht. Kein „2026 wird alles leicht“.

Es ist auch kein Rückzug. Kein Stillstand. Kein Aufgeben.

Es ist eine Einladung.
An mich – und vielleicht auch an dich.

Zum Abschluss

2026 möchte ich mir selbst öfter diese Frage stellen:
Passt das zu meinem Rhythmus?
Fühlt sich das nach Leben an?
Bringt mich das näher zu mir – oder weiter weg?

Leben, Reisen, Ankommen – mein Jahr im eigenen Rhythmus.
So fühlt sich 2026 für mich an.

Kleine Gedanken, die dich begleiten – unterwegs und im Alltag

Wenn du 2026 auch in deinem eigenen Rhythmus leben möchtest – mit mehr Vertrauen, bewussten Entscheidungen und Raum zum Ankommen – dann begleite mich gern weiter.

Es geht ums Alleinreisen. Ums Alleinsein. Um Entscheidungen, Zweifel und dieses Gefühl, dass da mehr auf dich wartet – Freiheit, Ruhe, Vertrauen.

Ohne Verkaufsdruck. Ohne „du musst“. Einfach zum Mitnehmen.

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